Chronik

6. Jhdt Zu Beginn des 6. Jahrhunderts war das Gebiet von Rohrendorf von Langobarden besiedelt. Bei Ausgrabungen von 1956 und 1963 wurden reiche Grabbeigaben entdeckt. Von besonderer Bedeutung sind eine silberne Bügelfibel und zwei rugische Gefäße. Bei diesen Grabungen wurden auch zwei Gräber aus der Hallstattzeit entdeckt. Nach Abzug der Langobarden fehlen Quellen einer weiteren Besiedlung.
8.-9. Jhdt Kolonialisierung des Gebietes in mehreren Wellen.
8. Jhdt
Mit den Siedlern aus dem bayrischen Westen kam der Weinbau.
1040 scheint erstmals das Dorf des Wadilo (althochdeutscher Personenname) in einer Urkunde auf. Der deutsche König Heinrich III. schenkte das Gut Neuweidling dem bayrischen Benediktinerkloster Ebersberg.
1113 schenkte Markgraf Leopold III. dem Stift Melk das Gut Radindorf (Oberrohrendorf - das obere Eigen). Radindorf oder Radendorf blieb durch Jahrhunderte der Namen unseres Dorfes.
1131 wird ein Wichmann de Radindorf genannt.
1179 Errichtung einer Kapelle in Neuweidling.
1399 wurde Johann von Radendorf zum Abt von Göttweig geweiht.
1383 verkaufte Konrad von Lichtenegg sein Dorf Neustift dem Abt von Zwettl.
1389 erfolgte die erste nachweisbare Weihe der Kirche.
1437 gab es bereits einen Schulbetrieb in Rohrendorf.
1604 wird in den Schriften des Gutes Weidling ein Schulmeister ohne Namen genannt.
1656 wurde der Unterricht im Mesnerhaus neben der Kirche erteilt.
1776 kann noch ein Karner neben der Kirche nachgewiesen werden.
1787 schmücken die Seitenaltäre zwei Bilder von Martin Johann Schmidt, "Maria mit dem Kind" und "Der Tod der hl.Scholastika".
1790 erfolgen die ersten Begräbnisse auf dem jetzigen Friedhof.
1848 wurden Oberrohrendorf und Unterrohrendorf mit Neustift und Neuweidling selbständige Gemeinden.
1903 erfolgte die Grundsteinlegung und der Baubeginn einer neuen Schule, die bereits im Dezember 1903 feierlich eingeweiht wurde.
1909 erfolgte die letzte Erweiterung der Kirche. An der Südseite entstanden ein Oratorium und die Sakristei. Die Kanzel wurde auf die Nordseite verlegt.
1938 werden die beiden Gemeinden Oberrohrendorf und Unterrohrendorf der Stadt Krems angegliedert.
1939 wird ein Erntekindergarten ins Leben gerufen, der 1940 zu einer Dauereinrichtung wurde.
1949 heißt die Gemeinde Rohrendorf bei Krems.
1958 wird unter Bürgermeister Lenz Moser die Errichtung eines eingruppigen Kindergartens beschlossen und mit dem Bau auf einem 5000m2 großen Areal begonnen.
1960 wird der Kindergartenbetrieb mit 46 Kindern aufgenommen.
1971 wird ein neuer Pfarrhof errichtet.
1972-1974 Renovierung der Kirche außen und innen.
1985 wird unter den Bürgermeistern Anton Ulzer und Dr, Rudolf Danner mit dem Bau einer Mehrzweckhalle begonnen.
1986 beschlossen die Gemeinden Obersulm in Baden Württemberg und Rohrendorf bei Krems eine Partnerschaft.
1987 Eröffnung der Mehrzweckhalle durch Landeshauptmann Siegfrid Ludwig
1990-1994 Errichtung der Ortswasserleitung
1997 erfolgte die bauliche Erweiterung des Kindergartens auf zwei Gruppen unter Bürgermeister Franz Backknecht.
1998 wird der Kindergartenbetrieb aufgenommen.